Problemzone Dach: Zeitungspapier stoppt Sommerhitze
Cellulose-Dämmung als effektiver Sperr-Riegel
Viele Dachgeschossbewohner müssen die sommerlichen Hitzewellen schlicht aushalten oder sich mit Ventilatoren etwas Linderung verschaffen. Doch diese wirbeln die heiße Luft nur im Kreis. Auch Klimaanlagen bekämpfen nur die Symptome und befördern die Wärme unter hohem Energieaufwand wieder hinaus. Beim sommerlichen Wärmeschutz ist also das A und O, die Hitze erst gar nicht reinzulassen.
Dabei erweist sich eine lückenlose Dämmung mit natürlicher Cellulose als besonders effektiv. Experten wie Marcel Bailey vom Cellulosewerk Angelbachtal (CWA) raten Hausbesitzern, zunächst die energetischen Schwachstellen der Gebäudehülle systematisch mittels Wärmebildkamera (Thermografie) oder Blower-Door-Test ermitteln zu lassen. Wenig überraschend: Ein ungedämmtes Dach in Kombination mit einer ungedämmten obersten Geschossdecke werden regelmäßig als Haupteintrittspforte für die Hitze identifiziert.
Lückenlos durch Einblasverfahren
Diese neuralgischen Punkte lassen sich mit Cellulose regelrecht abriegeln. Der flockige Dämmstoff wird in einem speziellen pneumatischen Einblasverfahren hohlraumfrei und lückenlos auch in verwinkelte Ecken, Sparrenzwischenräume oder – bei ungenutzten Dachböden – offen auf die oberste Geschossdecke eingebracht. Der Vorteil: Wo herkömmliche Dämmmatten Stoßfugen bilden, schließt die Einblasdämmung jede noch so kleine Ritze und stoppt Zugluft sowie Wärmeströme. Zudem speichert sie übermäßige Feuchtigkeit und gibt diese später wieder ab.
Phasenverschiebung ist Trumpf
Mit einer spezifischen Wärmekapazität von rund 2.544 J/(kg·K) speichert die Naturfaser fast doppelt so viel thermische Energie wie mineralische Fasern. Das ermöglicht eine massive Phasenverschiebung: Das Material puffert die Hitze des Tages und gibt sie erst mit einer Verzögerung von zehn bis zwölf Stunden ab. So gelangt sie erst in der Nacht ins Innere und kann dann prompt wieder hinausgelüftet werden.
„Wir nutzen ausschließlich sauberes, sortenreines Zeitungspapier aus Rückläufern für die Produktion unserer Climacell-Dämmstoffe“, so Bailey. Diese sieht er auch in ökologischer Hinsicht vorne: „Sie speichern mehr im Holz gebundenes CO2, als bei der Herstellung freigesetzt wird. Ein gutes Beispiel für Upcycling, da aus einer kurzlebigen Zeitung ein langlebiger Dämmstoff wird“.
Kühler wohnt sich’s gesünder
In angenehm temperierten Räumen wohnt es sich nicht nur angenehmer, sondern auch gesünder. Denn in überhitzten Räumen steigt neben
Kreislaufproblemen oft auch die Schadstoffbelastung durch Wohnmaterialien, Hausgeräte und Reinigungsmittel.
Weitere Informationen zur Cellulose-Dämmung unter www.climacell.de (unbeauftragte Werbung)


